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06.11.2004 - Deutsch-südafrikanischer Schulterschluss
in der Antarktisforschung
Deutsche und Südafrikaner wollen in der Erforschung der
Antarktis künftig enger zusammenarbeiten. „Angesichts
der unter Schnee und Eis versinkenden deutschen Forschungsstation
haben uns die Südafrikaner schon angeboten, ihre Station
mit zu benutzen“, sagte der Leiter des Internationalen Büros
im Bundesforschungsministerium, Christian Manthey.
Es gebe bereits sehr enge Kontakte in der Logistik, betonte
er am Rande einer Wissenschaftsmesse in Midrand (Südafrika).
Weitere Möglichkeiten zur Zusammenarbeit sollen ausgelotet
werden. Langfristig könnte etwa das Forschungsschiff
„Polarstern“ dauerhaft in Kapstadt stationiert werden.
Die „Polarstern“ traf dort am Donnerstag ein, um am Wochenende
zu dem 50-tägigen Forschungsprojekt Ispol (Ice Station
Polarstern) ins Wedellmeer aufzubrechen. Dabei will das Schiff
an einer Eisscholle festmachen und sich treiben lassen, erklärte
der Ozeanograph Gerhard Dieckmann vom Alfred-Wegener-Institut
für Polar- und Meeresforschung. Damit solle unter anderem
die Bedeutung von Meereis beim Klimawandel erforscht werden.
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